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Lernen

Die Cornell-Methode in fünf Minuten erklärt.

Ein Blatt, drei Bereiche: So wird aus deiner Mitschrift etwas, mit dem du später wirklich lernen kannst.

HTeam Hazelnote4 Min. Lesezeit
Kurzfassung einer KI-Zusammenfassung in drei PunktenHandgeschriebene Gleichungen im Notizbuch, gelöst vom KI-Stift in Handschrift
InhaltWoher die Methode kommtSo teilst du die Seite aufDie fünf SchritteGute Leitfragen schreibenAbdecken und abfragenDie Zusammenfassung untenHäufige FragenFazit
Kurz gesagt
  1. Teil die Seite in drei Bereiche: Mitschrift rechts, Leitfragen links, Zusammenfassung unten.
  2. Schreib in der Vorlesung nur rechts mit. Die Fragen links ergänzt du danach.
  3. Zum Lernen deckst du die Mitschrift ab und beantwortest die Fragen aus dem Kopf.

Viele Mitschriften werden nach der Vorlesung nie wieder angeschaut. Die Cornell-Methode ändert das mit einem einfachen Trick: Die Seite ist von Anfang an so aufgeteilt, dass du später mit ihr lernen kannst. Hier liest du, wie du sie anlegst und in fünf Schritten nutzt.

Woher die Methode kommt

Entwickelt hat sie Walter Pauk an der Cornell University in den USA. Er hat dort Studierenden beigebracht, wie man lernt, und die Methode in seinem Buch How to Study in College beschrieben. Die Idee dahinter: Mitschreiben, Verdichten und Wiederholen passieren auf demselben Blatt.

So teilst du die Seite auf

Zieh auf einem leeren Blatt eine senkrechte Linie, sodass links eine schmale Spalte entsteht. Unten lässt du einen Streifen über die ganze Breite frei. So hat jede Seite drei Bereiche mit einer festen Aufgabe.

BereichWoWas hinein
Mitschriftrechts, der RestStichpunkte, Skizzen, Beispiele
Leitfragenlinks, etwa 6 cmFragen zur Mitschrift
Zusammenfassungunten, etwa 5 cmZwei bis drei Sätze
Die Maße stammen aus dem amerikanischen Original (2,5 und 2 Zoll). Auf A4 funktionieren sie genauso.

Die fünf Schritte

Pauk beschreibt die Arbeit mit der Seite in fünf Schritten, im Englischen die fünf R: Record, Reduce, Recite, Reflect und Review. Die ersten beiden erledigst du am Tag der Vorlesung. Die übrigen drei sind das eigentliche Lernen.

Notierenrechts, während du zuhörst
Verdichtenlinks Fragen ergänzen
Aufsagenabdecken und antworten
NachdenkenZusammenhänge suchen
Wiederholenkurz und regelmäßig
Die fünf Schritte nach Walter Pauk. Die ersten beiden machen die Seite fertig, die letzten drei sind Lernen.

Gute Leitfragen schreiben

Die linke Spalte ist das Herz der Methode. Schreib dort nicht die Mitschrift noch einmal ab, sondern Fragen, auf die die rechte Seite antwortet. Eine gute Leitfrage kannst du nur beantworten, wenn du den Stoff verstanden hast.

StattMitoseEin Stichwort allein fragt nichts. Du erkennst es wieder, musst aber nichts erklären.
BesserWas passiert in der Metaphase?Eine klare Frage, deren Antwort du aus dem Kopf holen musst.

Abdecken und abfragen

Jetzt kommt der Teil, der den Unterschied macht. Leg ein Blatt über die Mitschrift, sodass nur die Leitfragen zu sehen sind. Beantworte jede Frage laut oder schriftlich und schau erst danach nach.

Wiederlesen fühlt sich nach Lernen an. Erinnern ist Lernen.

Was du nicht wusstest, markierst du links mit einem Punkt. Bei der nächsten Runde fängst du mit genau diesen Fragen an. So wird jede Seite zu einer kleinen Prüfung, die dir zeigt, wo du stehst.

Die Zusammenfassung unten

Zum Schluss schreibst du unten in zwei bis drei Sätzen, worum es auf der Seite geht. Das zwingt dich, den Stoff mit eigenen Worten zu sagen. Gelingt dir das nicht, weißt du genau, wo du noch einmal nachlesen musst.

Weiterlernen mit HazelnoteAus einem Notebook mit deiner Mitschrift macht Hazelnote ein Lernset mit Karteikarten und Quizfragen. So übst du deine Leitfragen auch unterwegs.

Deine Liste für die nächste Vorlesung

  • Ein Blatt in drei Bereiche teilen oder die Vorlage öffnen
  • In der Vorlesung nur rechts mitschreiben
  • Am selben Tag links drei bis fünf Leitfragen ergänzen
  • Unten zwei Sätze Zusammenfassung schreiben
  • Am nächsten Tag abdecken und dich abfragen

Häufige Fragen

In den meisten. Besonders gut passt sie zu Fächern mit vielen Begriffen und Zusammenhängen. In Mathe schreibst du rechts den Rechenweg und links die Frage, die er beantwortet.
Nein. Wichtig ist nur, dass links genug Platz für Fragen bleibt und unten Platz für zwei bis drei Sätze.
Am besten noch am selben Tag, solange du dich an die Vorlesung erinnerst. Dann merkst du auch, wo deine Mitschrift Lücken hat.
Ja. Mit einer Notizbuch-App und einem Stift funktioniert es wie auf Papier, und die Vorlage musst du nicht jedes Mal neu zeichnen.

Fazit

Die Cornell-Methode macht aus einer Mitschrift ein Lernblatt. Rechts schreibst du mit, links stellst du Fragen, unten fasst du zusammen. Probier sie in der nächsten Vorlesung mit einem einzigen Blatt aus und frag dich am Tag danach selbst ab.

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Team HazelnoteWir sind ein kleines Team in Baden und bauen Hazelnote, das Notizbuch mit KI für Schule, Uni und Beruf.

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